UR-Consult Strategieberatung für Online-Marketing

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Mittels „On-Site Social Optimization“ mehr Traffic auf die Website ziehen

04/08/2010

Es ist unbestritten, dass große Publikumsseiten im Web – zumindest in den USA – mehr Reichweite aus dem Social Web ziehen als aus der Google Suche.
Unter der On-Site Social Optimierung versteht man den Prozess, die soziale Teilhabe an der eigenen Website und dadurch die Reichweite zu erhöhen.

A socially optimized website can increase site traffic from social networks, drive sales revenue, improve search engine rankings, increase brand or product awareness, and reduce  customer acquisition costs. In short, the decision is no longer about whether to socialize your site—it’s how to do it in a way that fits your business strategy, and achieves your ROI goals.

Zitat aus Social is the next Search von Gigya

Das Nutzerverhalten hat sich geändert

Natürlich liegt dies im Prinzip von Facebook, Twitter und anderen Sozialen Netzwerken begründet, denn der Grundmechanismus von Facebook und Co. ist ja das das „Teilen“ und „Kommentieren“ von Beiträgen. Diese Beiträge stammen ja größtenteils von anderen Websites. Und je nach Privatsphären-Einstellung werden diese auch auf den Nutzerprofilen der Freunde angezeigt.
Die Nutzer können ihre Sympathien durch Klick auf den „Gefällt-mir“-Button ausdrücken. Indem sie den Beitrag klicken, landen sie schon auf der Zielseite und leiten dieser Traffic zu.
Laut Nielsen sind es annähernd 20% der Nutzer in Sozialen Netzwerken, die ihre Seite in Sozialen Netzwerken als Hauptnavigationstool verwenden.
Wenn ich mein eigenes Verhalten betrachte, passt das sehr gut. Denn wenn Themen mich auf Basis einer „Gedankenverbindung“ erreichen, die ich zu einem anderen Menschen oder einer Institution und der Interessen repräsentieren diese ja auch meine Interessen. Informationen erreichen damit  b e v o r  ich sie aktiv gesucht habe.
In diesem Prozess spielt das Vertrauen wiederum eine große Rolle. Indem ich den ausgesprochenen Empfehlungen vertraue, lasse ich es zu, dass darüber mein Nutzerverhalten gesteuert wird. Wenn jemand nun dieses Vertrauen durch irrelevante oder schlicht nicht in meine Erwartung passende Empfehlungen zerstört, löse ich die Verbindung zu demjenigen Freund.

Einzelne Plattformen haben dabei gewiss unterschiedliche Bindekraft. Twitter ist da eher so was wie die Bildzeitung und andere haben einen persönlicheren Stellenwert. Nehmen wir als Beispiel eine Musikplattform wie Last.fm.
Die Business Plattform XING hat letzthin auch darauf reagiert und sein Nachrichtenverhalten geändert. Ich persönlich empfinde gerade XING und XING-Gruppen vom Mitteilungsbedürfnis der einzelnen Gruppen her häufig als irrelevant und störend. Dafür gibt es den Ausdruck des Social Spam.

Fördern läßt isch die soziale Konnektivität durch das Anbieten von Verknüpfungsmöglichkeiten. Zum einen technisch, dadurch, dass man die entsprechenden API-Schnittstellen der Anbieter von Sozialen Netzwerken integriert. Jedoch darf dies nicht nur auf der technischen Ebene geschehen, sondern die Inhalte der Seite müssen aus sich heraus für ein Themenfeld so interessant sein, dass Nutzer darauf verweisen und damit ihrem Freundeskreis eine Empfehlung für die Website aussprechen.

Die App-Economy – Debatte geschlossener vs. offener Standard

03/08/2010

Sehr lesenswerter Beitrag vom Netzökonom der FAZ zur Zukunft von Apps vs. mobilen Browsern und den Möglichkeiten von HTML5.

Mir persönlich kommen Apps von Apple ja auch immer vor wie proprietäre Websysteme der Vergangenheit. Kann sich vielleicht noch jemand an AOL in den 90ern erinnern….

Aufschlussreich auch die Grafiken zur App-Economy, dem Volumen des App-Markts und der Verteilung der Medienbudgets.
Zudem ist die Diskussion zum Beitrag vielleicht sogar noch interessanter als der Beitrag selber.
Ich empfehle selber lesen!

Unterscheidung Suchnetzwerk und Display-Netzwerk bei Google AdWords

27/07/2010

Kunden fragen mich reglmäßig nach dem Unterschied zwischen dem Suchnetzwerk und dem Display-Netzwerk bei Google AdWords.

Unterscheidung Suchnetzwerk und Display-Netzwerk bei Google AdWords

Es gibt bei Google AdWords die Unterscheidung von Suchnetzwerk und Display-Netzwerk; letzteres hieß bis vor kurzem noch Content Netzwerk.

Beim Suchnetzwerk oder wie Google es bezeichnet – dem Such-Werbenetzwerk – werden Anzeigen auf der Suchergebnisseite von Google.de über den Suchergebnissen oder rechts daneben platziert.

Das Display-Netzwerk von Google besteht aus Webseiten die Google Werbung mittels AdSense auf Ihrer Website einbinden. Das sind in Deutschland große Portale wie bspw. focus.de, zeit.de, derwesten.de, stern.de etc. aber auch viele kleinere Webseiten und vor allem Blogs. Letztere zählen zum sg. Long Tail. Read more…

Werbemanager: Deutsche Post entdeckt regionales Onlinemarketing für KMUs

23/07/2010

Mit dem Deutsche Post Werbemanager wurde ein Self-Service-Tool im B2B-Bereich von der Agentur Scholz & Volkmer entwickelt. Dies hilft kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der Erstellung, Schaltung und Kontrolle von lokalen Suchmaschinen- und Banner-Kampagnen.

Basis des Werbemanagers ist dabei das Google AdWords Programm

Der Werbemanager werbemanager.deutschepost.de bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen ohne Vorkenntnisse einen einfachen Einstieg in Themen wie Online-Display-Werbung oder Google AdWords. Mit dem Werbemanager-Tool kann in wenigen Schritten eine eigene Online-Kampagne erstellt werden. Read more…

Kataloge im Internet – wankt die letzte Bastion der Verlage?

08/06/2010

Es war ja wirklich nur eine Frage der Zeit bis die letzte Cashcow der deutschen Zeitungsverlage ins Wanken gerät. Wo bislang die Erlöse aus dem lukrativen Beilagengeschäft sprudelten, treten nun auch digitale Lösungen an.

Meinprospekt.de bietet nun im Web und per iPhone Applikation alle lokalen Beilagen digital an. Vor einigen Jahren probierten wir bei der WAZ mit einer Kataloglösung fürs Internet die  großen Beilagenkunden und Umsatzbringer des Hauses fürs Internet zu gewinnen.  Mit mäßigem Erfolg. Mittlerweile arbeitet die WAZ mit Kaufda zusammen.

Grundsätzlich kann ich zwischen beiden Lösungen keine großen Unterschied erkennen. Die Benutzbarkeit ist immer noch genauso steif wie in der Anfangsphase.  Aber gerade iPhone und iPad machen – wobei letzteres ja im Frühjahr noch als Heilsbringer der Zeitungsverlage angesehen wurde – die Kataloge mobil.

Zu Meinprospekt gibt es aktuell mehr als 2000 Bewertungen im iTunes Store und die App war zuletzt in den Top10 vertreten.

Eine Katalog App ist zwar was anderes als die Beilagen auf der Toilette zu lesen, hat aber einen ähnlich hohen Nutzwert.
Fisch kann man zwar nicht mehr drin einwicklen, aber ich habe die Kataloge immer dabei und wenn das Internet der kurzen Wege in den nächsten Jahren an Relevanz zunimmt, wird mir mein Smartphone schon intelligent signalisieren, dass passend zu dem letztlich angeschauten Katalog ein passendes Angebot winkt.

Paidcontent – Geschäftsmodelle für Newsangebote im Web

27/05/2010

Mit welchem Online-Geschäftsmodell Verlage ihre sinkenden Printerlöse kompensieren könnten hat Mashable aktuell aufbereitet.

Der Beitrag zeigt auf mit welchen Maßnahmen Verlage und andere Newsanbieter zusätzlich zu Werbeeinnahmen ihre Inhalte vermarkten können. Also eine Strategie zur erfolgreichen Einführung von Paid-Content. Die Tipps sind nicht schlecht und die graduelle Einführung von Paidcontent auf News-Portalen könnte in der Tat erfolgsversprechend sein.

Der Beitrag bei Mashable in voller Länge

Social Media und die Wirkung auf SEO

16/04/2010

Das tolle Webinar von Hubspot erklärt die Zusammenhänge von Social Media und Suchmaschinenoptimierung (SEO) vor allem unter der Perspektive der Wirkung von sg. Social Objects (bspw. Bilder in Flickr, Bookmarks bei Delicous usw) auf die Auffindbarkeit bei Google.
Die Hauptthese von Brian Solis lautet Die Optimierung für Social Media ist die neue Suchmaschinenoptimierung.

Dass diese Mechanismen eine hohe Relevanz auf die Markenkommunikation im Web haben, liegt auf der Hand.

Nebenher dient das Webinar auch als Kurzeinführung in die Methodologie der Suchmaschinenoptimierung.
Was muss ich beachten beim Aufbau eines Textes einer Seite, damit die Beiträge gut gefunden werden können.

Bemerkenswert finde ich, dass der Gebrauch des Terminus Video bei Facebook und Twitter unterschiedlich starke Handlungen auslöst.

Eine aufgenommen Version des gestrigen Webinars beim Klick auf Hubspot.

Ein Text zum Weiterlesen Social Media ist die neue Suche.

TKP Verfall gestoppt?

08/04/2010

Der Werbemarkt liegt danieder. Der für Displaywerbung noch viel mehr. Wenn da nicht eine kleine Untersuchung von AdScale wäre, die der Frage nachgegangen ist, wie sich der TKP in Deutschland entwickelt.

Auf Basis der Analyse von Echtzeitwerten ihrer Datenbank des Werbemarktplatzes AdScale sind die TKPs im letzten Jahr für mich wirklich überraschend um 50% gestiegen. Soweit die gestrige Meldung in der InternetWorld.

adscale_analyzer

TKP-Niveau im Jahresverlauf 2009 (c) AdScale

Kein Wort davon, dass es sich nur um eine Untersuchung der TKP-Entwicklung im Adscale-Marktplatz handelt. Dort sind die TKPs angestiegen. Dies spricht für das Geschäftsmodell von AdScale, die bspw. im Januar 2010 9 Millarden AdImpressions auf ihrem Marktplatz im Angebot hatten. Inwieweit jedoch ein Anstieg der TKPs dort eine Trendwende und den allgemeinen Verfall der TKPs aufhalten zu vermag, erklärt sich mir nicht. Das buche ich ab unter gut gemachter PR.
Zum Nachlesen: der Link auf die Untersuchung.

Trotzdem bin ich gespannt wie die Entwicklung weitergeht. Das UpDate bzw. Teil 2 der Untersuchung “Adscale Analyzer” wird im September veröffentlicht.

Interessant ist jeodch die Nebenbemerkung über die Entwicklung der Klickraten. auch hier nichts substantielle neues. Wie ie in den letzten Jahren sind das Medium Rectangle und der Skyscraper die klickstärksten Formate. Wobei die Durchklickrate mit einem Viertel Prozent beim Medium Rectangle und 0,12 Prozent beim Skyscraper im Vergleich zu Suchmaschinenwerbung sehr niedrig sind.

Google macht jetzt PuSH

17/03/2010

Mit PubSubHubbub will Google das Web in Echtzeit durchsuchbar machen. Dabei werden die technischen Grundprinzipen des Web auf den Kopf gestellt.

Das Pull-Prinzip besagt, dass Anfragen an einen Server gestellt werden und Inhalte dann an den Client – auf den Rechner des Nutzers – ausgeliefert werden.

Dabei gilt das 1:N-Prinzip, dass ein Server viele Client-Rechner bedient.

PubSubHubbub löst nun das Pull-Prinzip durch einen Push ab. Und das Prinzip e”in Server bedient viele Empfänger-Rechner” wird abgelöst durch ein N bedient N Prinzip.

Was PubSubHubbub wirklich ist, erklärt das untenstehende Video von Google:

ende

Die Klickrate ist nicht alles

15/03/2010

Ein aufschlussreiche Studie zur Klickrate hat ComsCore vorgelegt. Analysiert wurde die Werbewirkung der ach so geschmähten Displaywerbung.

Eine bekannte Tatsache sind die erschreckend niedrigen Klickraten bei herkömmlicher Bannerwerbung, sofern nicht mit irgendwelche Tricks gearbeitet wird. Die Untersuchungswerte ausgewählter Länder belegen diese Tatsache eindrucksvoll.

Klickrate Displaywerbung

Bemerkenswert ist, dass in Relation zur Entwicklung des Onlinemarktes in den Ländern die Klickrate sinkt. Ganz oben in der Liste steht Norwegen mit 0,07% Klickrate und auch UK, Luxemburg und Irland liegen mit 0,08% knapp darüber. In Deutschland lagen wir im Untersuchungszeitraum 2008 bei 0,11%.
Trotzdem spricht auch in diesen Ländern die Erinnerungsrate für den Einsatz von Displaywerbung.

Beeinflussung der Nutzerverhaltens durch Bannerwerbung

Nachdem grafische Bannerwerbung von den Nutzern gesehen wurde, verändert sich das Verhalten der Nutzer im Web:

  • Die Besucherquote der Website des werbetreibenden Unternehmens erfolgt mit  72% häufiger im Vergleich zu Nutzern die die Bannerwerbung nicht sahen
  • DieWahrscheinlichkeit, dass eine Suchabfrage nach den kommunzierten Markenbegriffen durchgeführt wird liegt sogar um 94% über dem Durchschnittswert

Dieses Ergebnis zeigt schön auf, wie herkömmliche Bannerkampagnen und Suchmaschinen-Marketing sinnvollerweise Hand in Hand gehen und mit einer gewissen Zeitverzögerung – die Untersuchung berichtet von einer bis zu 30 Tage andauernden Wirkung – auf einander aufbauen bzw. sich sogar gegenseitig verstärken können.

Details zur Studie How Online Advertising Works: Whither the Click in Europe? auf den Seiten von comScore zum Downlaod.

Ein weiterer Beitrag – hier von E-Marketer – zum Zusammenhang von Display und Suchanzeigen.