UR-Consult Strategieberatung für Online-Marketing

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Von der Suche zum Empfehlungsmarketing

27/01/2010

Seit langem zeichnet sich ein neues Thema am Horizont ab. Mit der Zunahme der Nutzung von sozialen Netzwerken bzw. der mittlerweilen breiten Akzeptanz bei einem großen Teil der Internet Nutzerschaft liegt es auf der Hand, dass sich das Thema Suche vom pull zum push und damit hin zu einem echten Empfehlungsmarketing verändern wird.

Seit einiger Zeit propagiere ich die These, dass Googles Zenit als d i e Suchmaschine überschritten ist. Suche als solche wird im Web immer relevant bleiben. Doch die Art und Weise wie gesucht bzw. gefunden werden, verändert sich.
Heute habe ich ein Informationsbedürfnis und gebe entsprechende Suchworte in den Suchschlitz bei Google ein.

Wie geht die Entwicklung weiter?

Mit dem Anwachsen der Schar meiner digitalen Freunde in unterschiedlichen Netzwerken nimmt hier die Repräsentanz der Abdeckung von Themen zu, über die ich gerne informiert werden möchte.
Das wird dazu führen, dass ich auf diesem Wege Informationen mich betreffender Themen von hoher Relevanz erhalte. Wieso? Die Informationen zu beruflichen Themen, Hobbies, Vorlieben stammen von Menschen, die ich hier mal als meine digitalen Freunde bezeichne. Der kleinste Nenner auf dem diese Freundschaft beruht, ist, dass wir zumindest zu einem Teil  unsere thematische Vorlieben teilen.
Entsprechend dem Aufbau der jeweiligen Netzwerke, erhalte ich somit im “push” Informationen zu Themen, die mich triggern, bevor sich bei mir ein Suchbedürfnis herauskristallisiert, dem ich mittels “pull” mit einer Abfrage in einer Suchmaschine nachgehe. Dadurch wird allen Suchmaschinen – nicht nur Google sondern – auch Verzeichnissen nachhaltig Traffic – oder werblich ausgedrückt – zu vermarktende Reichweite entzogen.

Eric Swayne beschreibt nun in seinem Beitrag „‘Friendsourcing’: Search Gone Social“ zum gleichen Thema ausgehend von seiner persönlichen Erfahrung die Implikationen, die diese Entwicklung fürs Marketing hat und propagiert die Aufnahme dieser Sichtweise in den Marketingmix.

“Many brands have recognized that their impact in social media is both powerful and tangible, but now that impact will easily spill over into other channels. “Social” isn’t just a silo in your channel mix anymore, and the lines will be increasingly blurred with mass media, CRM, SEO/SEM or other channels.”

Was die Entwicklung in diesem Jahr angeht, halte ich dies für ein Thema, das auf jeden Fall weitere Beobachtung verdient.
Vor allem wenn man die Diskussionen auf der DLD-Conference verfolgt, kann ich die Meinung nicht teilen, dass der Erfolg von Facebook n i c h t den Erfolg der B2B Netzwerke wie LinkedIn und XING bedroht.

Wie eMarketer recherchiert hat, ist die Entwicklung von Applikationen für Soziale Netzwerke das Schwerpunktthema von Marketingmanagern in 2010.

eMarketer_social_media_2010_topthema

Social Media – Wieso wird Brands gefolgt?

22/01/2010

E-Marketer hat eine Studie vom Dezember 2009 Marketing Sherpa und eine ältere Studie von Razorfish ausgewertet. Der aufschlussreiche Bericht fasst zusammen was Nutzer von Social Media Diensten von Marken-Auftritten in Sozialen Netzwerken bzw. von deren Tweets erwarten.

Reasons for Friending Source E-Marketer

Die Kernaussagen:

Nach der Studie von Marketing Sherpa sind exklusive Angebote und besondere Produkte Hauptgrund dafür einer Marke zu folgen. Diese Motivation deckt sich mit der älteren Studie von Razorfish.

Maxconnectoren – das sind Nutzer mit mehr als 500 Freunden – sind weniger an Deals als  an Infos über neue Produkte und Informationen über die Unternehmenskultur interessiert.

Gestiegene Relevanz von Social Media in b2b

15/01/2010

Social Media Marketing – Im Internet entstehen gänzlich neue Formen der Kundenkommunikation, die mit den bisherigen Regeln total brechen. LinkedIn, XING und Facebook sind die relevantesten Social Media Dienste in der B2B Kommunikation.

Neue Ansätze um mit Menschen zu kommunizieren sind das Schreiben von Blogbeiträgen, Informationen mit Twittern versenden oder auch nur zu konsumieren und natürlich die Teilnahme an XING, Facebook und VZ. Die Nennung von XING zeigt, dass ich hier über die neue Formen der Kommunikation mit Kunden spreche. Im Social Media Marketing gelten neue Regeln, die wenig mit der althergebrachten Art von Unternehmenskommunikation zu tun haben. Denn Ihre Marke, Produkte und Dienstleistungen spielen auch ohne Ihr dazutun eine Rolle im Internet und vor allem in sozialen Netzwerken. Read more…

Ranking Suchmaschinen und Browser 2010

08/01/2010

Beim Suchmaschinen und Browser Ranking konnten  im letzten Quartal 2009 konnten Google und IE ihre Spitzenstellung im deutschen Internetmarkt behaupten. Read more…

Metriken und Tools – Wie ist Social Media messbar?

04/01/2010

Social Media Strategien gibt es mittlerweile zu Hauf und eine Reihe von Unternehmen sind in Sozialen Netzwerken bzw. Communities aktiv. Vom Onlinemarketing ist man gewohnt sein Engagement mittels messbarer Kennzahlen zu überprüfen. Die Frage der Meßbarkeit des Engagements in Communities stellt sich entsprechend. Mit welchen Tools kann man die veröffentlichte Meinung jedoch auch aktiv beobachten?

In Social Media bieten sich gleichwohl quantitative und qualitative Metriken an. Wobei quantitative eher strukturelle Messgrößen sind und die qualitativen inhaltsbezogen sind.

Beispiele für quantitative Messgrößen:

  • Vernetzung mit anderen (in Twitter, Facebook, VZ, etc.)
  • Reichweite (PIs, Visits, Unique User, etc.)
  • Verlinkungen (Trackbacks, klassische Links etc.)

Beispiele für qualitative Messgrößen:

  • Ranking in Social Bookmark Services (deliciuos, Mr.Wong)
  • Listings in Blogrolls
  • Anzahl von Kommentaren
  • Wortbeiträge (Facebook, Twitter, etc.)
  • Anzahl der Fans (Facebook, VZ, etc.)

Besonders interessant finde ich jedoch die von der Task Force Social Media der Agof vorgenommene Einteilung.
Hier spricht man von drei hierarchisch aufgebauten Kategorien:

  • Networking (Vernetzen und Einladen der Nutzer untereinander)
  • Contribution ( Bewerten, Bilder und Videos hochladen etc.)
  • Sharing (Verknüpfung der Inhalte innerhalb einer oder zwischen verschiedenen Plattformen)

Mit welchen Strategien dagegen b2c und b2b Unternehmen im Social Media agieren zeigt E-Marketer ganz übersichtlich in seinem Beitrag “What´s Working for Social Media Marketers

Social Media Dashboards

Eine Möglichkeit zu messen, was über das eigene Unternehmen oder auch einen Wettbewerber im Bereich Social Media gesprochen wird, bieten sogenannte Social Media Dashboards. In einem aktuellen Beitrag der Internet World Business (2/10) empfiehlt Andreas Milles in der Rubrik Praxistipp eine Beispielseite auf Netvibes und für die ganz groben Überblick Addictomatic.

Weitere bekannte Social Media Dienste mit denen man sich einen allgemeinen Themen-Überblick verschaffen kann, ist hierzulande Rivva und internationale Techmeme. Für News Yigg und Digg.com. Und natürlich die gute alte Tante dpa mit ihrem Presseportal.

Milles empfiehlt des weiteren folgende Liste an Webdiensten, die sich für eine Social Media Dashboard eignen:

Einige dieser Dienste bestehen seit mehren Jahren. Ich persönliche benutze Google Alerts schon lange und andere wie Socialmention erst seit ein paar Monaten.
Meiner Meinung nach ergibt sich immer mit Hilfe dieser Tools immer nur eine Momentaufnahme. Denn sowohl was die Treffgenauigkeit und die Frequenz der aufgefunden  Stellen angeht, liefern diese Dienste immer nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit.
Sie eignen sich jedoch gut um eine Tendenz zu erkenne oder im Social Media anrauschende PR-Krisen frühzeitig zu erkennen.

Social Media erobert den Mittelstand

27/12/2009

Wie E-Marketer berichtet, betreiben immer mehr Klein- und mittelständische Unternehmen Social Media Marketing.
Im Fokus steht dabei vor allem die Generierung von Leads. Doch mit Sozialen Netzwerken wird auch der Kontakt zur Industrie gehalten und ein Meinungsbild über die eigene Marke und deren Produkten und Dienstleistungen beobachtet.

Google Ad Network mit größter Reichweite in Deutschland

18/11/2009

Comscore hat die Reichweite der deutschen Ad Networks gemessen. Wie die Internet World berichtet hat das Google Ad Network mit 34,5 Mio. Kontakten die größte Reichweite. Danch folgt mit TradeDoubler noch ein Google Ableger und kommt auf 32,2 Mio. Kontakte. AOL Advertising liegt mit knapp 29 Mio. an Position drei.

KMU werben mehr im Netz

09/11/2009

Ein Bericht auf emarketer.com stellt die Verschiebungen der Marketing Budgets von KMUs in Amerika in Richtung mehr Internetwerbung dar. Wie so häufig wird dieser Trend von den USA auch zu uns nach Europa kommen. Schwerpunktmäßig scheint E-Mailmarketing der Schlüssel für den Erfolg der KMUs zu sein.
Nach Studieergebnissen von Forrester Research wird E-Mailmarketing von 97 Prozent aller Konsumenten und 94 Prozent aller Marketing-Verantwortlichen genutzt, das ist ein hohe Anzah und ein gutes Indiz für die Akzeptanz von E-Mailmarketing, sagt aber noch nichts über den Erfolg aus.

Comparison Ads – neue Werbeform bei Google

30/10/2009

Comparison Ads heißt die neue Werbeform, die Google gerade zum Test freigeschaltet hat. Sehe die in meinem AdWords-Konto noch nicht. Aber bei Paidcontent.org gibt es eine Beschreibung. Zielgruppe ist die Offlinewelt. Demnächt mehr zum Thema.

Stand der Onlinewerbung im Herbst 2009

28/10/2009

Das Fachforum der Onlinemedia-Agenturen informiert über den Stand der Onlineausgaben in Deutschland.

Kurz zusammen gefasst:  Trotz Krise – moderates Wachstum. Zuwächse vor allem bei Videowerbung und FMCG  und der Gesundeitsindustrie. Der Trendmonitor 2009 beim Klick. Zum Artikel bei FOMA.