UR-Consult Strategieberatung für Online-Marketing

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Tools zur Überprüfung der Platzierung bei Google

03/03/2010

Sicher haben Sie auch schon nach einer Möglichkeit gesucht die Postionierung Ihrer Webseite  bei bestimmten spezifischen Suchbegriffen, den sg. Keywords zu überprüfen. Kurz gesagt: wie werde ich über Google gefunden oder anders formuliert: Wie werde ich in der organischen Suche von Google mit den für mein Unternehmenen wichtigsten Keywords gefunden.

Die am häufigsten angewandte Methode ist es natürlich den gewünschten Begriff bei Google eingeben und die Ergebnisseite zu durchsuchen.  Diese mühselige Methode läßt sich ein wenig vereinfachen, wenn man dazu ein Tool benutzt.

Auf zwei Überwachungstools für Ergebnispositionen bei Keywordsuche möchte ich hier kurz verweisen:

  • Cleverstat bietet den Free Monitor for Google zum Downlaod an.
  • Von Seochat gibt es eine webbasierte Variante, die den Vorteil hat schnell aufgerufen zu werden.

Die Variante von Seochat ist komfortabel hat jedoch den Nachteil, das jedes Mal ein Capturecode eingegeben werden muß und die Ergebnisse m.E. nicht die Platzierung bei Google.de widerspiegeln.

Aber lassen Sie sich nicht von den Ergebnissen täuschen. Es gibt nicht das e i n e  richtige Ergebnis. Abhängig vom geografischen Standort von dem aus Sie die Suche durchführen und anderen Faktoren, wie beispielsweise ihr Suchverhalten am verwendeten Rechner werden die Ergebnisse beeinflusst.

Wenn Sie die Suche jedoch regelmäßig einmal im Monat durchführen und die Ergebnisse notieren, erhalten Sie eine relative Tendenz über die Positionierung ihrer Webseiten im organischen Suchindex von Google

http://www.cleverstat.com/de/google-monitor-query.htm

Werbevolumen im Web 2009 u. Printreichweiten nach AG.MA

22/02/2010

Die Werbeumsätze im Internet boomen in 2009 und werden in 2010 weiter zulegen. Bruttowerbevolumen im Web 2009 auf 4,1 Milliarden Euro gestiegen

Der Online-Werbemarkt in Deutschland ist 2009 auf 4,1 Milliarden Euro gewachsen. Zum Vorjahr beträgt die Steigerung rund 12 Prozent. Grundlage der Zahlen ist die Erhebung der Bruttowerbeinvestitionen durch den Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW).
Mit einem Werbemarktanteil von 16,5 Prozent überholt das Internet erstmals die Publikumszeitschriften und ist nunmehr drittstärkstes Werbemedium hinter TV und Zeitung. Für 2010 prognostiziert der OVK ein Bruttowachstum der Onlinewerbung von 14 Prozent.

Berechnet wurde hier jedoch nur der Bruttowert, d.h. es wurde nach Preisliste hochgerechnet. Da die im Internet wenig Bestand hat, liegt der Nettowert wohl weit darunter. Wahrscheinlich beträgt der Gesamtanteil daher ca. 1,6 Mrd. EUR weniger, da vor allem im Displaysegment mit starken Nachlässen verkauft wird.

Suchmaschinenmarketing ist größtes Einzelsegment

Auf die klassische Onlinewerung entfallen netto demnach nur ca. 1,6 Mrd. EUR anstelle von 2,45 Mrd EUR Bruttowerbevolumen. Damit liegt das Segment Suchmaschinenwerbung bzw.  Suchmaschinenmarketing (SEM)  mit 1,87 Mrd EUR darüber und stellt den größten Einzelposten dar.
Beachtenswert ist, dass Google hierzlande einen Marktanteil von mehr als 90 Prozent hat. Dies entspricht rund 1,7 Mrd EUR Umsatz Suchmaschinenwerbung Google für in Deutschland.

Die Wachstumsstory Affilatemarketing in Partnernetzwerken schwächst sich ab und stellt mit ca. 340 Mio. EUR den kleinsten Einzelposten.

Eine exakte Analyse der Zahlen und vor allem der Verteilung in Wachstumgruppe (Video am stärksten) liefert der Netzökonom von der FAZ

Reichweite Tageszeitungen in Deutschland

Gestatten wir uns auch einen Blick auf die Reichweite der deutschen Tageszeitungen. Diese geht weiter zurück. Laut den bereits am 22.Juli 2009 veröffentlichten Daten der Reichweitenstudie MA schrumpfte sie um ein Prozent auf 71,4 Prozent. Dies entspricht laut den Forschern der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (AG.MA) 46,3 Millionen Menschen, die durchschnittlich pro Tag eine Zeitung zur Hand nehmen. In Westdeutschland liegt die Zahl der Zeitungsleser mit 72,5 Prozent weiter über der im Osten mit 67 Prozent.

Universal Search und latent semantische Optimierung

16/02/2010

Das Phänomen Universal Search  begegnet uns bei Google Suchergebnissen immer häufiger. Dieser kleine Text erklärt Universal Search und zeigt einen Weg wie durch latent semantische Optimierung dagegengesteuert werden kann.

Man versteht unter Universal Search die Platzierung von vielen verschiedenen Ergebnissen auf der Google Suchergebnisseite (SERP). Das Suchergebnis besteht dann nicht mehr nur aus  Textfundstellen, sondern es werden beispielsweise bis zu drei bezahlte Anzeigen über dem ersten organischen Ergebnis platziert.  Oder es werden Bilder oder Videos angezeigt. Besonders bei lokalen Suchen oder nach spezifischen Adressen wird häufig ein Ausschnitt von GoogleMaps dargestellt. Häufig ist es jedoch eine Mischung aus allen aufgezählten Punkten.

Entsprechend wird es für Seitenbetreiber schwieriger unter die ersten zehn Ergebnisse zu kommen, da die Platzierungen bereits von Google mit thematisch weiterführenden Informationsangeboten belegt werden.

Latent semantische Optimierung

Eine Reaktion des Sitebetreibers kann sein, die Inhalte seiner Seite textlich zu optimieren, um sie noch besser auffindbar zu machen. Dieser latente semantische Optimierung (LSI) ist derzeit einer der neuen Trends bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Hierbei empfiehlt es sich nicht nur auf ein besonders relevantes Keyword (Name eines Weines) zu konzentrieren, sondern auch dessen Synonyme (Burgunder), Oberbegriffe (Rotwein) und Teilbegriffe (Weinrebe) zu berücksichtigen.

Dies sind im Grunde für die Textproduktion keine neuen Regeln. Stattdessen sind sie Indiz dafür, dass Googles Algorythmen sich immer stärker unserem natürlichen Sprachaufbau angleichen und ihn gewissermaßen semantisch interpretieren.

Die Zeiten in denen SEO allein nach syntaktischen Regeln zu erfolgen hat, sind damit endgültig vorbei. Wobei im SEO immer schon die Trennung nach Offsite und Onsite vorgenommen wurde.

Von der Suche zum Empfehlungsmarketing

27/01/2010

Seit langem zeichnet sich ein neues Thema am Horizont ab: Social is the next Search! Mit der Zunahme der Nutzung von sozialen Netzwerken bzw. der mittlerweilen breiten Akzeptanz bei einem großen Teil der Internet Nutzerschaft liegt es auf der Hand, dass sich das Thema Suche vom pull zum push und damit hin zu einem echten Empfehlungsmarketing verändern wird.

Seit einiger Zeit propagiere ich die These, dass Googles Zenit als d i e Suchmaschine überschritten ist. Suche als solche wird im Web immer relevant bleiben. Doch die Art und Weise wie gesucht bzw. gefunden werden, verändert sich.
Heute habe ich ein Informationsbedürfnis und gebe entsprechende Suchworte in den Suchschlitz bei Google ein.

Wie geht die Entwicklung weiter?

Mit dem Anwachsen der Schar meiner digitalen Freunde in unterschiedlichen Netzwerken nimmt hier die Repräsentanz der Abdeckung von Themen zu, über die ich gerne informiert werden möchte.
Das wird dazu führen, dass ich auf diesem Wege Informationen mich betreffender Themen von hoher Relevanz erhalte. Wieso? Die Informationen zu beruflichen Themen, Hobbies, Vorlieben stammen von Menschen, die ich hier mal als meine digitalen Freunde bezeichne. Der kleinste Nenner auf dem diese Freundschaft beruht, ist, dass wir zumindest zu einem Teil  unsere thematische Vorlieben teilen.
Entsprechend dem Aufbau der jeweiligen Netzwerke, erhalte ich somit im “push” Informationen zu Themen, die mich triggern, bevor sich bei mir ein Suchbedürfnis herauskristallisiert, dem ich mittels “pull” mit einer Abfrage in einer Suchmaschine nachgehe. Dadurch wird allen Suchmaschinen – nicht nur Google sondern – auch Verzeichnissen nachhaltig Traffic – oder werblich ausgedrückt – zu vermarktende Reichweite entzogen.

Eric Swayne beschreibt nun in seinem Beitrag „‘Friendsourcing’: Search Gone Social“ zum gleichen Thema ausgehend von seiner persönlichen Erfahrung die Implikationen, die diese Entwicklung fürs Marketing hat und propagiert die Aufnahme dieser Sichtweise in den Marketingmix.

“Many brands have recognized that their impact in social media is both powerful and tangible, but now that impact will easily spill over into other channels. “Social” isn’t just a silo in your channel mix anymore, and the lines will be increasingly blurred with mass media, CRM, SEO/SEM or other channels.”

Was die Entwicklung in diesem Jahr angeht, halte ich dies für ein Thema, das auf jeden Fall weitere Beobachtung verdient.
Vor allem wenn man die Diskussionen auf der DLD-Conference verfolgt, kann ich die Meinung nicht teilen, dass der Erfolg von Facebook n i c h t den Erfolg der B2B Netzwerke wie LinkedIn und XING bedroht.

Wie eMarketer recherchiert hat, ist die Entwicklung von Applikationen für Soziale Netzwerke das Schwerpunktthema von Marketingmanagern in 2010.

eMarketer_social_media_2010_topthema

Social is the next Search

Mehr zu dem Thema wie SEO und SEM generierter Traffic zukünftig durch Social Media Maßnahmen ergänzt werden kann verspricht ein Webinar von Gigya am 4.3.2010 20 Uhr MEZ. Alles wissenswerte beim Klick.

Social Media – Wieso wird Brands gefolgt?

22/01/2010

E-Marketer hat eine Studie vom Dezember 2009 Marketing Sherpa und eine ältere Studie von Razorfish ausgewertet. Der aufschlussreiche Bericht fasst zusammen was Nutzer von Social Media Diensten von Marken-Auftritten in Sozialen Netzwerken bzw. von deren Tweets erwarten.

Reasons for Friending Source E-Marketer

Die Kernaussagen:

Nach der Studie von Marketing Sherpa sind exklusive Angebote und besondere Produkte Hauptgrund dafür einer Marke zu folgen. Diese Motivation deckt sich mit der älteren Studie von Razorfish.

Maxconnectoren – das sind Nutzer mit mehr als 500 Freunden – sind weniger an Deals als  an Infos über neue Produkte und Informationen über die Unternehmenskultur interessiert.

Gestiegene Relevanz von Social Media in b2b

15/01/2010

Social Media Marketing – Im Internet entstehen gänzlich neue Formen der Kundenkommunikation, die mit den bisherigen Regeln total brechen. LinkedIn, XING und Facebook sind die relevantesten Social Media Dienste in der B2B Kommunikation.

Neue Ansätze um mit Menschen zu kommunizieren sind das Schreiben von Blogbeiträgen, Informationen mit Twittern versenden oder auch nur zu konsumieren und natürlich die Teilnahme an XING, Facebook und VZ. Die Nennung von XING zeigt, dass ich hier über die neue Formen der Kommunikation mit Kunden spreche. Im Social Media Marketing gelten neue Regeln, die wenig mit der althergebrachten Art von Unternehmenskommunikation zu tun haben. Denn Ihre Marke, Produkte und Dienstleistungen spielen auch ohne Ihr dazutun eine Rolle im Internet und vor allem in sozialen Netzwerken. Read more…

Ranking Suchmaschinen und Browser 2010

08/01/2010

Beim Suchmaschinen und Browser Ranking konnten  im letzten Quartal 2009 konnten Google und IE ihre Spitzenstellung im deutschen Internetmarkt behaupten. Read more…

Metriken und Tools – Wie ist Social Media messbar?

04/01/2010

Social Media Strategien gibt es mittlerweile zu Hauf und eine Reihe von Unternehmen sind in Sozialen Netzwerken bzw. Communities aktiv. Vom Onlinemarketing ist man gewohnt sein Engagement mittels messbarer Kennzahlen zu überprüfen. Die Frage der Meßbarkeit des Engagements in Communities stellt sich entsprechend. Mit welchen Tools kann man die veröffentlichte Meinung jedoch auch aktiv beobachten?

In Social Media bieten sich gleichwohl quantitative und qualitative Metriken an. Wobei quantitative eher strukturelle Messgrößen sind und die qualitativen inhaltsbezogen sind.

Beispiele für quantitative Messgrößen:

  • Vernetzung mit anderen (in Twitter, Facebook, VZ, etc.)
  • Reichweite (PIs, Visits, Unique User, etc.)
  • Verlinkungen (Trackbacks, klassische Links etc.)

Beispiele für qualitative Messgrößen:

  • Ranking in Social Bookmark Services (deliciuos, Mr.Wong)
  • Listings in Blogrolls
  • Anzahl von Kommentaren
  • Wortbeiträge (Facebook, Twitter, etc.)
  • Anzahl der Fans (Facebook, VZ, etc.)

Besonders interessant finde ich jedoch die von der Task Force Social Media der Agof vorgenommene Einteilung.
Hier spricht man von drei hierarchisch aufgebauten Kategorien:

  • Networking (Vernetzen und Einladen der Nutzer untereinander)
  • Contribution ( Bewerten, Bilder und Videos hochladen etc.)
  • Sharing (Verknüpfung der Inhalte innerhalb einer oder zwischen verschiedenen Plattformen)

Mit welchen Strategien dagegen b2c und b2b Unternehmen im Social Media agieren zeigt E-Marketer ganz übersichtlich in seinem Beitrag “What´s Working for Social Media Marketers

Social Media Dashboards

Eine Möglichkeit zu messen, was über das eigene Unternehmen oder auch einen Wettbewerber im Bereich Social Media gesprochen wird, bieten sogenannte Social Media Dashboards. In einem aktuellen Beitrag der Internet World Business (2/10) empfiehlt Andreas Milles in der Rubrik Praxistipp eine Beispielseite auf Netvibes und für die ganz groben Überblick Addictomatic.

Weitere bekannte Social Media Dienste mit denen man sich einen allgemeinen Themen-Überblick verschaffen kann, ist hierzulande Rivva und internationale Techmeme. Für News Yigg und Digg.com. Und natürlich die gute alte Tante dpa mit ihrem Presseportal.

Milles empfiehlt des weiteren folgende Liste an Webdiensten, die sich für eine Social Media Dashboard eignen:

Einige dieser Dienste bestehen seit mehren Jahren. Ich persönliche benutze Google Alerts schon lange und andere wie Socialmention erst seit ein paar Monaten.
Meiner Meinung nach ergibt sich immer mit Hilfe dieser Tools immer nur eine Momentaufnahme. Denn sowohl was die Treffgenauigkeit und die Frequenz der aufgefunden  Stellen angeht, liefern diese Dienste immer nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit.
Sie eignen sich jedoch gut um eine Tendenz zu erkenne oder im Social Media anrauschende PR-Krisen frühzeitig zu erkennen.

Social Media erobert den Mittelstand

27/12/2009

Wie E-Marketer berichtet, betreiben immer mehr Klein- und mittelständische Unternehmen Social Media Marketing.
Im Fokus steht dabei vor allem die Generierung von Leads. Doch mit Sozialen Netzwerken wird auch der Kontakt zur Industrie gehalten und ein Meinungsbild über die eigene Marke und deren Produkten und Dienstleistungen beobachtet.

Google Ad Network mit größter Reichweite in Deutschland

18/11/2009

Comscore hat die Reichweite der deutschen Ad Networks gemessen. Wie die Internet World berichtet hat das Google Ad Network mit 34,5 Mio. Kontakten die größte Reichweite. Danch folgt mit TradeDoubler noch ein Google Ableger und kommt auf 32,2 Mio. Kontakte. AOL Advertising liegt mit knapp 29 Mio. an Position drei.