UR-Consult Strategieberatung für Online-Marketing

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Werbemanager: Deutsche Post entdeckt regionales Onlinemarketing für KMUs

23/07/2010

Mit dem Deutsche Post Werbemanager wurde ein Self-Service-Tool im B2B-Bereich von der Agentur Scholz & Volkmer entwickelt. Dies hilft kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der Erstellung, Schaltung und Kontrolle von lokalen Suchmaschinen- und Banner-Kampagnen.

Basis des Werbemanagers ist dabei das Google AdWords Programm

Der Werbemanager werbemanager.deutschepost.de bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen ohne Vorkenntnisse einen einfachen Einstieg in Themen wie Online-Display-Werbung oder Google AdWords. Mit dem Werbemanager-Tool kann in wenigen Schritten eine eigene Online-Kampagne erstellt werden. Read more…

Kataloge im Internet – wankt die letzte Bastion der Verlage?

08/06/2010

Es war ja wirklich nur eine Frage der Zeit bis die letzte Cashcow der deutschen Zeitungsverlage ins Wanken gerät. Wo bislang die Erlöse aus dem lukrativen Beilagengeschäft sprudelten, treten nun auch digitale Lösungen an.

Meinprospekt.de bietet nun im Web und per iPhone Applikation alle lokalen Beilagen digital an. Vor einigen Jahren probierten wir bei der WAZ mit einer Kataloglösung fürs Internet die  großen Beilagenkunden und Umsatzbringer des Hauses fürs Internet zu gewinnen.  Mit mäßigem Erfolg. Mittlerweile arbeitet die WAZ mit Kaufda zusammen.

Grundsätzlich kann ich zwischen beiden Lösungen keine großen Unterschied erkennen. Die Benutzbarkeit ist immer noch genauso steif wie in der Anfangsphase.  Aber gerade iPhone und iPad machen – wobei letzteres ja im Frühjahr noch als Heilsbringer der Zeitungsverlage angesehen wurde – die Kataloge mobil.

Zu Meinprospekt gibt es aktuell mehr als 2000 Bewertungen im iTunes Store und die App war zuletzt in den Top10 vertreten.

Eine Katalog App ist zwar was anderes als die Beilagen auf der Toilette zu lesen, hat aber einen ähnlich hohen Nutzwert.
Fisch kann man zwar nicht mehr drin einwicklen, aber ich habe die Kataloge immer dabei und wenn das Internet der kurzen Wege in den nächsten Jahren an Relevanz zunimmt, wird mir mein Smartphone schon intelligent signalisieren, dass passend zu dem letztlich angeschauten Katalog ein passendes Angebot winkt.

Paidcontent – Geschäftsmodelle für Newsangebote im Web

27/05/2010

Mit welchem Online-Geschäftsmodell Verlage ihre sinkenden Printerlöse kompensieren könnten hat Mashable aktuell aufbereitet.

Der Beitrag zeigt auf mit welchen Maßnahmen Verlage und andere Newsanbieter zusätzlich zu Werbeeinnahmen ihre Inhalte vermarkten können. Also eine Strategie zur erfolgreichen Einführung von Paid-Content. Die Tipps sind nicht schlecht und die graduelle Einführung von Paidcontent auf News-Portalen könnte in der Tat erfolgsversprechend sein.

Der Beitrag bei Mashable in voller Länge

Social Media und die Wirkung auf SEO

16/04/2010

Das tolle Webinar von Hubspot erklärt die Zusammenhänge von Social Media und Suchmaschinenoptimierung (SEO) vor allem unter der Perspektive der Wirkung von sg. Social Objects (bspw. Bilder in Flickr, Bookmarks bei Delicous usw) auf die Auffindbarkeit bei Google.
Die Hauptthese von Brian Solis lautet Die Optimierung für Social Media ist die neue Suchmaschinenoptimierung.

Dass diese Mechanismen eine hohe Relevanz auf die Markenkommunikation im Web haben, liegt auf der Hand.

Nebenher dient das Webinar auch als Kurzeinführung in die Methodologie der Suchmaschinenoptimierung.
Was muss ich beachten beim Aufbau eines Textes einer Seite, damit die Beiträge gut gefunden werden können.

Bemerkenswert finde ich, dass der Gebrauch des Terminus Video bei Facebook und Twitter unterschiedlich starke Handlungen auslöst.

Eine aufgenommen Version des gestrigen Webinars beim Klick auf Hubspot.

Ein Text zum Weiterlesen Social Media ist die neue Suche.

TKP Verfall gestoppt?

08/04/2010

Der Werbemarkt liegt danieder. Der für Displaywerbung noch viel mehr. Wenn da nicht eine kleine Untersuchung von AdScale wäre, die der Frage nachgegangen ist, wie sich der TKP in Deutschland entwickelt.

Auf Basis der Analyse von Echtzeitwerten ihrer Datenbank des Werbemarktplatzes AdScale sind die TKPs im letzten Jahr für mich wirklich überraschend um 50% gestiegen. Soweit die gestrige Meldung in der InternetWorld.

adscale_analyzer

TKP-Niveau im Jahresverlauf 2009 (c) AdScale

Kein Wort davon, dass es sich nur um eine Untersuchung der TKP-Entwicklung im Adscale-Marktplatz handelt. Dort sind die TKPs angestiegen. Dies spricht für das Geschäftsmodell von AdScale, die bspw. im Januar 2010 9 Millarden AdImpressions auf ihrem Marktplatz im Angebot hatten. Inwieweit jedoch ein Anstieg der TKPs dort eine Trendwende und den allgemeinen Verfall der TKPs aufhalten zu vermag, erklärt sich mir nicht. Das buche ich ab unter gut gemachter PR.
Zum Nachlesen: der Link auf die Untersuchung.

Trotzdem bin ich gespannt wie die Entwicklung weitergeht. Das UpDate bzw. Teil 2 der Untersuchung “Adscale Analyzer” wird im September veröffentlicht.

Interessant ist jeodch die Nebenbemerkung über die Entwicklung der Klickraten. auch hier nichts substantielle neues. Wie ie in den letzten Jahren sind das Medium Rectangle und der Skyscraper die klickstärksten Formate. Wobei die Durchklickrate mit einem Viertel Prozent beim Medium Rectangle und 0,12 Prozent beim Skyscraper im Vergleich zu Suchmaschinenwerbung sehr niedrig sind.

Google macht jetzt PuSH

17/03/2010

Mit PubSubHubbub will Google das Web in Echtzeit durchsuchbar machen. Dabei werden die technischen Grundprinzipen des Web auf den Kopf gestellt.

Das Pull-Prinzip besagt, dass Anfragen an einen Server gestellt werden und Inhalte dann an den Client – auf den Rechner des Nutzers – ausgeliefert werden.

Dabei gilt das 1:N-Prinzip, dass ein Server viele Client-Rechner bedient.

PubSubHubbub löst nun das Pull-Prinzip durch einen Push ab. Und das Prinzip e”in Server bedient viele Empfänger-Rechner” wird abgelöst durch ein N bedient N Prinzip.

Was PubSubHubbub wirklich ist, erklärt das untenstehende Video von Google:

ende

Die Klickrate ist nicht alles

15/03/2010

Ein aufschlussreiche Studie zur Klickrate hat ComsCore vorgelegt. Analysiert wurde die Werbewirkung der ach so geschmähten Displaywerbung.

Eine bekannte Tatsache sind die erschreckend niedrigen Klickraten bei herkömmlicher Bannerwerbung, sofern nicht mit irgendwelche Tricks gearbeitet wird. Die Untersuchungswerte ausgewählter Länder belegen diese Tatsache eindrucksvoll.

Klickrate Displaywerbung

Bemerkenswert ist, dass in Relation zur Entwicklung des Onlinemarktes in den Ländern die Klickrate sinkt. Ganz oben in der Liste steht Norwegen mit 0,07% Klickrate und auch UK, Luxemburg und Irland liegen mit 0,08% knapp darüber. In Deutschland lagen wir im Untersuchungszeitraum 2008 bei 0,11%.
Trotzdem spricht auch in diesen Ländern die Erinnerungsrate für den Einsatz von Displaywerbung.

Beeinflussung der Nutzerverhaltens durch Bannerwerbung

Nachdem grafische Bannerwerbung von den Nutzern gesehen wurde, verändert sich das Verhalten der Nutzer im Web:

  • Die Besucherquote der Website des werbetreibenden Unternehmens erfolgt mit  72% häufiger im Vergleich zu Nutzern die die Bannerwerbung nicht sahen
  • DieWahrscheinlichkeit, dass eine Suchabfrage nach den kommunzierten Markenbegriffen durchgeführt wird liegt sogar um 94% über dem Durchschnittswert

Dieses Ergebnis zeigt schön auf, wie herkömmliche Bannerkampagnen und Suchmaschinen-Marketing sinnvollerweise Hand in Hand gehen und mit einer gewissen Zeitverzögerung – die Untersuchung berichtet von einer bis zu 30 Tage andauernden Wirkung – auf einander aufbauen bzw. sich sogar gegenseitig verstärken können.

Details zur Studie How Online Advertising Works: Whither the Click in Europe? auf den Seiten von comScore zum Downlaod.

Ein weiterer Beitrag – hier von E-Marketer – zum Zusammenhang von Display und Suchanzeigen.

Tools zur Überprüfung der Platzierung bei Google

03/03/2010

Sicher haben Sie auch schon nach einer Möglichkeit gesucht die Postionierung Ihrer Webseite  bei bestimmten spezifischen Suchbegriffen, den sg. Keywords zu überprüfen. Kurz gesagt: wie werde ich über Google gefunden oder anders formuliert: Wie werde ich in der organischen Suche von Google mit den für mein Unternehmenen wichtigsten Keywords gefunden.

Die am häufigsten angewandte Methode ist es natürlich den gewünschten Begriff bei Google eingeben und die Ergebnisseite zu durchsuchen.  Diese mühselige Methode läßt sich ein wenig vereinfachen, wenn man dazu ein Tool benutzt.

Auf zwei Überwachungstools für Ergebnispositionen bei Keywordsuche möchte ich hier kurz verweisen:

  • Cleverstat bietet den Free Monitor for Google zum Downlaod an.
  • Von Seochat gibt es eine webbasierte Variante, die den Vorteil hat schnell aufgerufen zu werden.

Die Variante von Seochat ist komfortabel hat jedoch den Nachteil, das jedes Mal ein Capturecode eingegeben werden muß und die Ergebnisse m.E. nicht die Platzierung bei Google.de widerspiegeln.

Aber lassen Sie sich nicht von den Ergebnissen täuschen. Es gibt nicht das e i n e  richtige Ergebnis. Abhängig vom geografischen Standort von dem aus Sie die Suche durchführen und anderen Faktoren, wie beispielsweise ihr Suchverhalten am verwendeten Rechner werden die Ergebnisse beeinflusst.

Wenn Sie die Suche jedoch regelmäßig einmal im Monat durchführen und die Ergebnisse notieren, erhalten Sie eine relative Tendenz über die Positionierung ihrer Webseiten im organischen Suchindex von Google

http://www.cleverstat.com/de/google-monitor-query.htm

Werbevolumen im Web 2009 u. Printreichweiten nach AG.MA

22/02/2010

Die Werbeumsätze im Internet boomen in 2009 und werden in 2010 weiter zulegen. Bruttowerbevolumen im Web 2009 auf 4,1 Milliarden Euro gestiegen

Der Online-Werbemarkt in Deutschland ist 2009 auf 4,1 Milliarden Euro gewachsen. Zum Vorjahr beträgt die Steigerung rund 12 Prozent. Grundlage der Zahlen ist die Erhebung der Bruttowerbeinvestitionen durch den Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW).
Mit einem Werbemarktanteil von 16,5 Prozent überholt das Internet erstmals die Publikumszeitschriften und ist nunmehr drittstärkstes Werbemedium hinter TV und Zeitung. Für 2010 prognostiziert der OVK ein Bruttowachstum der Onlinewerbung von 14 Prozent.

Berechnet wurde hier jedoch nur der Bruttowert, d.h. es wurde nach Preisliste hochgerechnet. Da die im Internet wenig Bestand hat, liegt der Nettowert wohl weit darunter. Wahrscheinlich beträgt der Gesamtanteil daher ca. 1,6 Mrd. EUR weniger, da vor allem im Displaysegment mit starken Nachlässen verkauft wird.

Suchmaschinenmarketing ist größtes Einzelsegment

Auf die klassische Onlinewerung entfallen netto demnach nur ca. 1,6 Mrd. EUR anstelle von 2,45 Mrd EUR Bruttowerbevolumen. Damit liegt das Segment Suchmaschinenwerbung bzw.  Suchmaschinenmarketing (SEM)  mit 1,87 Mrd EUR darüber und stellt den größten Einzelposten dar.
Beachtenswert ist, dass Google hierzlande einen Marktanteil von mehr als 90 Prozent hat. Dies entspricht rund 1,7 Mrd EUR Umsatz Suchmaschinenwerbung Google für in Deutschland.

Die Wachstumsstory Affilatemarketing in Partnernetzwerken schwächst sich ab und stellt mit ca. 340 Mio. EUR den kleinsten Einzelposten.

Eine exakte Analyse der Zahlen und vor allem der Verteilung in Wachstumgruppe (Video am stärksten) liefert der Netzökonom von der FAZ

Reichweite Tageszeitungen in Deutschland

Gestatten wir uns auch einen Blick auf die Reichweite der deutschen Tageszeitungen. Diese geht weiter zurück. Laut den bereits am 22.Juli 2009 veröffentlichten Daten der Reichweitenstudie MA schrumpfte sie um ein Prozent auf 71,4 Prozent. Dies entspricht laut den Forschern der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (AG.MA) 46,3 Millionen Menschen, die durchschnittlich pro Tag eine Zeitung zur Hand nehmen. In Westdeutschland liegt die Zahl der Zeitungsleser mit 72,5 Prozent weiter über der im Osten mit 67 Prozent.

Universal Search und latent semantische Optimierung

16/02/2010

Das Phänomen Universal Search  begegnet uns bei Google Suchergebnissen immer häufiger. Dieser kleine Text erklärt Universal Search und zeigt einen Weg wie durch latent semantische Optimierung dagegengesteuert werden kann.

Man versteht unter Universal Search die Platzierung von vielen verschiedenen Ergebnissen auf der Google Suchergebnisseite (SERP). Das Suchergebnis besteht dann nicht mehr nur aus  Textfundstellen, sondern es werden beispielsweise bis zu drei bezahlte Anzeigen über dem ersten organischen Ergebnis platziert.  Oder es werden Bilder oder Videos angezeigt. Besonders bei lokalen Suchen oder nach spezifischen Adressen wird häufig ein Ausschnitt von GoogleMaps dargestellt. Häufig ist es jedoch eine Mischung aus allen aufgezählten Punkten.

Entsprechend wird es für Seitenbetreiber schwieriger unter die ersten zehn Ergebnisse zu kommen, da die Platzierungen bereits von Google mit thematisch weiterführenden Informationsangeboten belegt werden.

Latent semantische Optimierung

Eine Reaktion des Sitebetreibers kann sein, die Inhalte seiner Seite textlich zu optimieren, um sie noch besser auffindbar zu machen. Dieser latente semantische Optimierung (LSI) ist derzeit einer der neuen Trends bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Hierbei empfiehlt es sich nicht nur auf ein besonders relevantes Keyword (Name eines Weines) zu konzentrieren, sondern auch dessen Synonyme (Burgunder), Oberbegriffe (Rotwein) und Teilbegriffe (Weinrebe) zu berücksichtigen.

Dies sind im Grunde für die Textproduktion keine neuen Regeln. Stattdessen sind sie Indiz dafür, dass Googles Algorythmen sich immer stärker unserem natürlichen Sprachaufbau angleichen und ihn gewissermaßen semantisch interpretieren.

Die Zeiten in denen SEO allein nach syntaktischen Regeln zu erfolgen hat, sind damit endgültig vorbei. Wobei im SEO immer schon die Trennung nach Offsite und Onsite vorgenommen wurde.